Programmhighlights 2019


1) „Das Anästhesiologisch-Literarische Quartett“

Die Sitzung findet am 20.02.2019 von 14:00-16:00 Uhr im Saal Kaisen statt.

Man möchte sich wünschen, dass erstklassige Ärzte kenntnisreich und geschickt sind, aber auch neugierig, einfühlsam und anteilnehmend. Sie sollten ein echtes Interesse für den Patienten als Individuum entwickeln, wirklich Freude daran haben, ihn besser kennenzulernen und aufrichtiges Mitgefühl für die Leidenden empfinden. Solche Fähigkeiten können aber nicht allein durch Lesen von medizinischen Fachbüchern oder -artikeln entwickelt werden. Wenn es überhaupt möglich ist, solche Fähigkeiten auf theoretischem Wege zu kultivieren, dann durch die Beschäftigung mit literarischen Werken. Vielleicht denken Sie jetzt: „Wie gerne würde ich lesen, aber ich habe keine Zeit!“ Hier hilft jetzt das „Anästhesiologisch-Literarische Quartett“. Moderiert von Prof. Dr. Klaus Lewandowski, stellen drei Ärzte/Innen und ein Theologe vier Bücher aus dem Grenzbereich von Medizin und Belletristik vor, analysieren diese und diskutieren und streiten darüber. Natürlich ist auch Ihre Meinung gefragt.

Sie sind herzlich eingeladen, sich ein Bild über vier herausragende ältere und neuere Bücher zu machen. Ich verspreche Ihnen eine informative, niemals langweilige und inspirierende Veranstaltung! Ich freue mich auf Ihr Kommen!

Herzliche Grüße,

Ihr Prof. Dr. Klaus Lewandowski

 

2) „Lewandowski’s Magic Mystery Lectures:

Der interdisziplinäre Blick auf Mary Shelleys 'Frankenstein oder Der moderne Prometheus'“

Die Sitzung findet am 20.02.2019 von 16:30-18:30 Uhr im Saal Kaisen statt.

Am 1. Januar 1818, im Alter von nur 19 Jahren, veröffentlichte Mary Shelley - zunächst anonym - ihren Schauerroman `Frankenstein oder Der moderne Prometheus´. Er erzählt die Geschichte des aufstrebenden, jungen Schweizer Forschers Viktor Frankenstein, der an der damals angesehenen Ingolstädter Universität aus Leichenteilen ein menschliches Wesen erschafft.

Mary Shelley setzt sich in ihrem Roman mit Nutzen und Risiken der modernen Wissenschaft auseinander. Sie zeigt die Konsequenzen eines kaum reflektierten Forscherdranges ohne voraussehendes Denken auf. Sie griff zukunftsweisende zeitgenössische Ideen auf, wie z.B. den Einsatz von Elektrizität zur Wiederbelebung von „Toten“, den „Anatomy Act“ von 1832, Transplantationen, Gentechnologie und schreibt über Angst, Erschöpfung und Burnout bei Forschern.

Die prominente Schauspielerin Mechthild Großmann, sie war 40 Jahre Mitglied des Tanztheaters Pina Bausch und spielt u.a. die Rolle der Staatsanwältin Wilhelmine Klemm im Münsteraner „Tatort“, wird ausgewählte Passagen vortragen und den Weg zu bekannten und neuen Sichtweisen ebnen. Ein interdisziplinäres Referententeam wird die vorgetragenen Textstellen aus der Sicht der jeweiligen Fachgebiete kommentieren und den Bogen zur modernen Medizin schlagen.

Quelle: Mechthild Großmann / Daniel Sadrowski

Lassen Sie sich diese einmalige Veranstaltung nicht entgehen!

Prof. Dr. Klaus Lewandowski
Dr. theol. Kurt W. Schmidt

 

3) SCIENCE SLAM: Wissenschaft zum "Anfassen und Verstehen"

Die Sitzung findet am 22.02.2019 von 11:00-13:00 Uhr im Saal Borgward statt.

Science Slam oder in anderen Worten „Die Wissenschaft verlässt den Elfenbeinturm“. Vieles haben wir im Rahmen unserer Ausbildung oder unseres Studiums gelernt, aber haben wir es auch verstanden? Wie kommt die EKG-Kurve auf den Monitor oder warum nicht, was passiert beim Sterben, wie dosiere ich eigentlich Narkotika richtig und kann ich das Alles auch vorhersagen? Schauen wir in die Bücher oder die Literatur, so bekommen wir häufig unverständliche Antworten, die zu meist in noch mehr Fragen münden.

Aus diesem Grund haben wir für Sie erstmalig in Bremen einen sogenannten „SCIENCE SLAM“ organisiert. Im Rahmen der Veranstaltung werden 4 anerkannte Wissenschaftler ganz unterschiedliche Themen des intensivmedizinischen Alltages aufarbeiten. Im Vordergrund steht ein verständlicher und unterhaltsamer Vortrag, der nach "sportlichem Wettkampf" der Slam-Teilnehmer durch Sie bewertet wird.

Wir freuen uns, diese Sitzung mit hochkarätigen Referenten besetzt zu haben und freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Ihre
Prof. Dr. Steffen Leonhardt
Prof. Dr. Heinrich V. Groesdonk

 

 

 

Quelle: Dr. Monika Lewandowski

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: pixabay.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: pixabay.de – dlohner